Santoku oder Gyuto: Welches Küchenmesser passt?
Santoku und Gyuto eignen sich beide als Alltagsmesser. Welches besser zu Ihnen passt, hängt davon ab, was Sie häufig schneiden und wie viel Platz Sie auf dem Brett haben. Der Name sagt noch nichts über die tatsächliche Schärfe aus: Klingenstärke, Geometrie und Schliff unterscheiden sich von Modell zu Modell.
Santoku
Oft 165–180 mm lang, mit relativ gerader Schneide für Druckschnitte bei Gemüse. Die Spitze ist meist weniger lang ausgezogen.
Gyuto
Häufig 180–240 mm und in weiteren Längen erhältlich; unterstützt lange Schnitte und Spitzenarbeit, benötigt aber mitunter mehr Platz.
Auswahl nach Küche
Für wenig Brettfläche und Gemüse ein Santoku vergleichen; für große Zutaten und lange Schnitte ein Gyuto. Griff, Schliff und Pflege beachten.
Grenzen
Dünne japanische Küchenmesser sind üblicherweise nicht für Knochen, Gefriergut oder Hebelbewegungen gedacht. Herstellerhinweise sind maßgeblich.
Vom eigenen Kochalltag ausgehen
Wer hauptsächlich Gemüse schneidet, kommt mit einem Santoku oft gut zurecht. Bei großen Fleischstücken und langen Schnitten kann die zusätzliche Klingenlänge eines Gyuto hilfreich sein. Prüfen Sie aber den tatsächlichen Schneidenverlauf: Nicht jedes Modell ist gleich geformt.